Der Warndt
Der Warndt ist ein ausgedehntes,rund
5000 Hektar großes Waldgebiet, beiderseits der saarländisch
- lothringischen Grenze.
Der Name Warndt wird
in einer Schenkungsurkunde Kaiser Otto der III.im Jahre 999 erstmals
schriftlich erwähnt.
Im 17. Jahrhundert war
er Zufluchtsort der Hugenotten.
Orte in der Warndt -
Region
In Deutschland 21
In Frankreich 26
Die etwas romantische
Darstellung der Menschen im Warndt
Als die Abendglocken
klingen,Kehren heim die beiden dann,
Hören nicht die
Vöglein singen,Schaun nur lieb verklärt sich an.
Hier wurde der Hilfsjäger
Hilterscheid von einem Wilderer ermordet 1909 |
Als verwarnter,für
die Untertanen verbotener Wald ,war der Warndt seit dem Mittelalter
ein herrschaftliches Jagdrevier.Landesfürst Ludwig von Nassau
- Saarbrücken ließ 1717 in Karlsbrunn ein Jagdschloss
erbauen.
Die Sandgrube bei Merlenbach
entlang der deutsch-französichen Grenze im Warndtwald,etwa
7km lang und 80m tief
Denkmal Tausend Jahre
Warndt.
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Erste Zeugnisse menschlicher
Tätigkeit im Warndt,sind bei Bodenarbeiten gefundene Steinbeile,und
Pfeilspitzen der jüngeren Steinzeit.
Als Behausung dienten
diesen Menschen,Höhlen, die sich an den Hängen im Buntsandstein
gebildet haben.
Oder die Mörderhöhle
Mein Freund W. Weiter
hilft mir die Mörderhöhle frei zu machen und zu reinigen.
Hier hausten zwei lichtscheue
Zeitgenossen
denen der Warndtwald
Schutz bot,bevor sie am Galgen bei Buschborn ihren Lebensweg
1477 beendeten.
Die Mörderhütte.
Zwischen St.Nikolaus und Karlsbrunn |
Bei dieser Sandgrube
in Geislautern,wurden 1962 das Steinbeil u.die PfeilspitzenTeile
gefunden.
Ein Eingang gefunden
März 2011.
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Aus einem Kellergew.
Flur.Rehbruch
Münze rechts Aeternitas,eine
römische Göttin der Ewigkeit.
Kellergewölbe im
Wald von Geislautern.............
Eine Ton Vase 12 cm durchm. |
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Bild links: Reste von
sieben Stufen.Eins frühgeschichtliche Mithras-Kultstätte
auf dem Herapel.
Der Jungfrauenbrunnen,eine
keltisch,römische Kultstätte,auf dem Herapel |
Stolleneingang aus einer
längst vergangenen Zeit.2011 entdeckt und wieder verschlossen.
Eingang des Stollens. |
Der Stollen ist etwa
34 Meter tief, dann kommt ein Schacht,mit einem seitlichen Abgang
bei 5 m Höhe.
Ein Fundstück aus
dem Stollen. |
Lange lag die Geschichte
des Rosselgaues im Dunkeln.Erst mit der christlichen Missionierung
im Jahre 460 begann hier die neue Siedlungsgeschichte.Der Überlieferung
nach gründete der hl.Fridolin an der Rossel ein Kloster,das
im Jahre 720 zu einer Benediktinerabtei erhoben wurde.Diese Siedlung
entwickelte sich zu der Stadt St.Nabor oder St Avold
Die Kapelle des heiligen
Fridolin, erbaut in der Mitte des 18. Jahrhunderts, ist heute
noch als Ruine zu sehen.
Versteckt im Warndtwald stehen
noch einige Grenzsteine der Baronie Überherrn mit der Signatur
AB.Auf dem selben Stein ist auch die Lilie als Symbol der Könige
von Frankreich zu sehn.
1767 - 1791 |
Mit der Wolfsangel u.NS
Symbol der Herrschaft Nassau-Saarbrücken
Alte Grenzsteine erzählen
Geschichte
Grenzstein mit einer
stilisierten Lilie als Symbol der Könige von Frankreich
einer
von vielen die Jahr für Jahr entsorgt werden!!!!!!
Symbol auf den
Grenzsteinen KW Königlicherwald
Zur Festlegung
der Staatwaldgrenze bei der Waldvermessung in den Jahren
1850 - 1860. |
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Mein Freund der Heimatkundler,
W. Weiter, bei einer unserer Wanderungen .
Ein Klumpen Glas gefunden1961
Gemarkung Junker Loch
Land ( Ludwig Schmadel )
1640, erhielt Andreas
von Lochau,das Recht ein Haus zu erbauen auf etwa
200 Morgen Land.Zwischen
Ludweiler und Lauterbach.
Genaueres über die
Siedler im Grünkraut lässt sich nicht mehr herausfinden.
In den alten Kirchenbüchern
kann man nachlesen:
Geboren im Wald gestorben
im Wald.
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Blick in den Warndt bei
einer Wanderung auf dem Herapel.
Im Hintergrund die Dorfkirche
ST. Nikolaus und die stillgelegte Grube Warndt
Werkzeuge aus vergangener
Zeit (gef.1958) |
Grünkraut bei Ludweiler.
Ruinen in der Waldabteilung Grünkraut
Eine Waldparzelle im Warndt mit größeren
römischen Siedlungsplätzen |
Öffnung zu einem Brunnen |
Blick in den Brunnenschacht. |
Die verschwundene Stadt im Warndt.Der
Ludweiler Bann ist ein Ort von zahlreichen historischen Funden. |
Die Überbleibsel einer längst
vergessenen Welt früherer Bewohner der Rosselgegend |
Die sieben Treppen und die Bettlade
im Gensbacher Wald. |
Bild links u.rechts, die Reste einer
römischen Ansiedlung, in der Grünwies bei Karlsbrunn |
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